Welches Notizbuch passt zu dir? Vom Tagebuch bis zum Skizzenblock
Ein Buch, das liegen bleibt, hilft niemandem. Wie du das Format findest, das zu deinem Alltag passt — und welches Papier den Unterschied macht.
Das beste Notizbuch ist nicht das schönste, sondern das, das man aufschlägt. Alles andere bleibt Deko im Regal.
Wer schon einmal ein leeres Buch nach drei Wochen zugeklappt hat, kennt das Problem: Es lag am Anspruch, nicht am Vorsatz. Ein Buch mit einer Zeile pro Tag führt man ein Jahr lang durch. Eins mit leeren Doppelseiten füllt man an einem einzigen Nachmittag — oder nie.
Zwei Wege, es zu versuchen
Zwischen freiem Buch und festem Datum liegt die eigentliche Frage: Wie viel willst du dir vornehmen? Den passenden Stift sucht man danach — nicht davor.
Eine Zeile pro Tag: das Buch für Unstete
Das ONE LINE A DAY gibt für jeden Tag genau fünf Zeilen vor — und darunter steht dasselbe Datum für die nächsten fünf Jahre. Man schreibt also nicht ins Leere, sondern neben den eigenen Eintrag vom Vorjahr.
Der Trick liegt in der Begrenzung: Fünf Zeilen schafft man auch an einem Tag, an dem nichts passiert ist. Und weil die Seite ohnehin voll wird, entsteht kein schlechtes Gewissen — der eigentliche Grund, warum Tagebücher sonst scheitern.
Wenn das Papier mitdenkt
Die Bücher von nuuna aus Berlin sind für alle, die nicht schreiben, sondern denken — in Listen, Pfeilen und Skizzen. Innen liegt Papier mit 120 g/m², das auch Fineliner und leichte Marker verträgt, ohne durchzuschlagen.
Der Unterschied zum klassischen Karo: Beim BREAK THE GRID löst sich das Raster über die Seite auf, beim COLOUR CLASH liegt farbiges Papier zwischen den weißen Seiten. Beides klingt nach Spielerei, sorgt aber dafür, dass man Seiten wirklich benutzt statt sie zu schonen.
Ein Notizbuch wird nicht schöner, wenn man es schont.ROSA ECK · Tübingen
Welches Format für welchen Alltag
A6 · unterwegs
Passt in jede Tasche. Für Einfälle, Einkaufszettel, Telefonnummern.
A5 · der Klassiker
Groß genug für Notizen, klein genug für die Handtasche.
A5+ · Schreibtisch
Für Skizzen, Diagramme und alles, was Platz braucht.
Tagebuch · täglich
Festes Datum, feste Zeilen. Nimmt die Entscheidung ab.
Damit es kein Vorsatz bleibt
Klein anfangen
Drei Sätze am Tag reichen. Wer eine Seite plant, hört nach einer Woche auf.
An einen Ort legen
Nachttisch, Küchentisch, Schreibtisch — aber immer derselbe.
Den Stift dazulegen
Klingt banal. Ist aber der häufigste Grund, warum ein Eintrag ausfällt.
Lücken lassen
Ein leerer Tag ist kein Scheitern. Weiterschreiben, nicht nachtragen.
Häufige Fragen
Welches Papier verträgt Fineliner und Marker?
Ab etwa 100 g/m² schlägt wenig durch. Die nuuna-Bücher liegen bei 120 g/m² und sind dafür gemacht. Bei dünnerem Papier hilft es, die Rückseite frei zu lassen.
Liniert, kariert oder blanko?
Liniert für Text, kariert für Listen und Tabellen, blanko für Skizzen. Wer unsicher ist, nimmt Punktraster — es führt, ohne im Weg zu sein.
Lohnt sich ein Tagebuch mit festem Datum?
Wenn du dir Regelmäßigkeit wünschst: ja. Das feste Datum nimmt die Entscheidung ab, wann du schreibst. Wer lieber unregelmäßig und dafür länger schreibt, ist mit einem freien Buch besser dran.
Zum Anfassen im Laden
Papier merkt man erst, wenn man es zwischen den Fingern hat. Alle Bücher liegen bei uns in der Hafengasse aus.
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